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proALPHA ERP Anwenderbericht:
BBR Verkehrstechnik GmbH

Die Weichen auf Wachstum gestellt

Die BBR Verkehrstechnik GmbH entwickelt mit über 200 hochqualifizierten Mitarbeitern innovative elektronische Systeme und Komponenten für die Bahntechnik. Das Produktportfolio deckt den Bereich von der Einzelweichensteuerung über Fahrsignalanlagen bis hin zur komplexen Zugsicherung mit elektronischen Stellwerken und zugehöriger Leittechnik ab. Die Abwicklung kleiner Losgrößen bei gleichzeitig hoher Fertigungstiefe sowie die Individualisierung der Produkte auf die speziellen Anforderungen einzelner Kunden gelingt BBR durch den Einsatz von proALPHA besonders effizient.

proALPHA APS im EinsatzDas Tätigkeitsspektrum von BBR reicht von der Ausrüstung des hochmodernen Jade-Weser-Containerhafens in Wilhelmshaven bis zur Zugspitzbahn mit modernster Signal- und Sicherheitstechnik. Die elektronischen Komponenten stellen sicher, dass Weichen automatisch  richtig gestellt werden, Streckenüberwachungen nahtlos funktionieren, Unfälle zuverlässig vermieden und Fahrgäste am Bahnsteig komfortabel informiert werden. Dabei muss die Signaltechnik höchsten Sicherheitsanforderungen gerecht werden.

Häufig handelt es sich um sehr spezielle Anwendungen und Nischen, die das 1990 gegründete Unternehmen für einen internationalen Kundenkreis bedient. Daraus resultiert die Herausforderung, kleine Losgrößen bei sehr hoher Fertigungstiefe in Form von Projektgeschäften effizient zu realisieren.

Seit seiner Gründung vor rund 25 Jahren ist das Unternehmen regelmäßig gewachsen. Entwicklung, Produktion und Testanlagen wurden dementsprechend immer wieder erweitert.

Komplexe Voraussetzungen

Komplexe Produkte in kleinen Losgrößen und individuelle Kundenanforderungen in Kombination mit einem stetigen Unternehmenswachstum machen eine durchgängige ERP-gestützte Prozessdenke unabdingbar und verlangen ein zuverlässiges Steuerungssystem. proALPHA unterstützt BBR dabei, alle Unternehmensprozesse im Hinblick auf Kosten und Termine abzubilden, zu steuern und zu überwachen.

„Basis des Erfolges im vergleichsweise jungen Unternehmen ist unsere Mittelstandsprägung. Anders als viele Konzerne sind wir nah am Kunden und dessen ständig wechselnden Anforderungen“, erklärt Frank- Michael Rösch, Geschäftsführender Gesellschafter bei BBR. „Statt die häufig überfrachteten Standardlösungen einzusetzen, bieten wir eher das Customizing an, d.h. funktional zugeschnittene und einfach zu betreibende Systeme mit besonderem Sicherheitsanspruch.“

Dennoch soll durch kontinuierliche Produktstandardisierung auch die Erstellung zertifizierbarer Lösungen vorangetrieben werden. „Maßgeblichen Einfluss auf alle unsere Abläufe hat der für unsere Branche vorgegebene Zulassungsprozess. Dieser verlangt bei jedem Auftrag sehr stringente Prozesse über alle Schritte zwischen Entwicklung und Produktion mit jeweils zwischengeschalteten Validierungen“, so Produktionsleiter Thomas Hoppe. „Diese Abläufe galt es in proALPHA abzubilden.“

Unternehmensspezifische Anforderungen im Standard realisieren

Aufgrund der unternehmensindividuellen Besonderheiten in der Auftragsbearbeitung und -abwicklung ergaben sich bei BBR zusätzlich spezielle Anforderungen an das ERP-System. So müssen offene Bestellungen in Projekten in Form eines Obligos geführt und Bewertungen verschiedener Lager vorgenommen werden.  

Dank der Flexibilität von proALPHA sind auch derartige Besonderheiten abbildbar und schaffen die nötige Transparenz in den Projekten.

Der vorhandene hohe Integrationsgrad der Lösung bringt uns auf jeden Fall weiter.
Michael Möller, kaufmännischer Leiter bei BBR

Sukzessive Umstellung des ERP-Systems

Im Mittelstand wird häufig eine ERP-Einführung im Sinne des „Big Bang“ bevorzugt. Im Gegenzug dazu verfolgt BBR die Strategie des schrittweisen Vorgehens und der kontinuierlichen Übernahme von einzelnen Funktionen in proALPHA. Aufgrund seiner modularen Architektur ist das ERP-System in nahezu beliebigen Kombinationen einzelner Funktionen einsetzbar und Fremdsysteme können flexibel angebunden werden.

Bis ins Jahr 2011 kam bei der BBR eine breite Palette an unterschiedlichsten IT-Systemen zum Einsatz, auch wenn einzelne proALPHA Module bereits eingeführt waren.

Während beispielsweise Finanzbuchhaltung und Belegerstellung in proALPHA liefen, betrieben einzelne Funktionen und Bereiche, wie Produktionsplanung und Projektmanagement, nach wie vor eigene Systeme. „Das wird den Ansprüchen hinsichtlich Transparenz und Stringenz natürlich nicht gerecht und verursacht zudem vergleichsweise hohe Kosten bei der Systempflege. Und da wir weiter wachsen, steigen die Anforderungen an die Funktionalitäten und die Projektsteuerung erheblich. Deshalb verlagern wir sukzessive weitere Aufgaben nach proALPHA“, erklärt der ERPBetreuer der BBR, Volker Lenkeit, die Strategie. Das komplette Effizienzpotenzial kann jedoch nur mit einer möglichst weitgehenden Abbildung aller Abläufe in einem einheitlichen System genutzt werden.

Effiziente Produktionsplanung und -steuerung

Im Laufe des Jahres 2012 wurde innerhalb kürzester Zeit die Produktionsplanung mit dem proALPHA Advanced Planning and Scheduling (APS) realisiert. Projekte der BBR werden inzwischen ausschließlich in proALPHA geplant. Mittels APS projektiert BBR die verschiedenen Ressourcen detailliert. Sowohl die Elektronikfertigung mit modernen Bestückungsautomaten und -linien als auch die Handarbeitsplätze sind an das System angebunden. proALPHA stellt direkt an den Maschinen Arbeitspläne und Bestückungslisten zur Verfügung. Zur lückenlosen Dokumentation kommt zudem die proALPHA Produktakte mit Seriennummer und Änderungsverzeichnis zum Einsatz.

Gerade vor dem Hintergrund der speziellen Produkte mit intensivem Dokumentationsaufwand kann hier deutlicher Administrationsaufwand abgefangen und viel Komfort und Sicherheit gewonnen werden.

Zentrale Dokumentenverwaltung und effiziente Prozessabläufe

BBR Infotafel

Sämtliche unternehmensinternen Dokumente werden bei BBR mit dem integrierten Dokumenten-Management-System (DMS) von proALPHA verwaltet. Damit können die berechtigten Mitarbeiter direkt auf alle zentral abgelegten Dokumente zugreifen, was eine deutliche Arbeitszeiteinsparung bedeutet. Der integrierte Ansatz gewährt eine strukturierte Verwaltung und Ablage der Informationen von jedem angebundenen Arbeitsplatz, ohne das System verlassen zu müssen.

Die ganzheitliche Abbildung aller kaufmännischen Prozesse von der Finanzbuchhaltung und der Belegerstellung bis hin zum Versand ermöglicht Transparenz und schlanke Arbeitsabläufe. Dank des systemweiten WorkflowManagements können Prozesse zuverlässig automatisiert werden und erhöhen damit die Effizienz in den einzelnen Abläufen.

Alle Kennzahlen auf einen Blick

Innerhalb des Controllings, das traditionell in vielen Bereichen mit Excel arbeitet, startete Ende 2012 zunächst die Umstellung des Projekt-Forecasts auf proALPHA. Vor allem in der Nutzung des proALPHA Analyzers, des BI-Tools zur freien Datenauswertung, sieht Volker Lenkeit weitreichende Möglichkeiten, die komplexen Abläufe im Unternehmen transparent zu gestalten und Optimierungsmöglichkeiten schneller aufzuspüren.

Fazit: Schrittweise Einführung für mehr Akzeptanz im Unternehmen

Im Laufe der Zeit wird BBR weitere, bisher in Fremdsystemen laufende Anwendungen nach proALPHA verlagern und die integrierte Umgebung komplettieren. Nur so lassen sich die von langfristigen Projekten geprägten Abläufe beschleunigen und die Kostenstrukturen transparent machen.

Gerade von einer schrittweisen Einführung des ERP-Systems verspricht sich der kaufmännische Leiter Michael Möller eine weitreichende Akzeptanz in der Belegschaft: „Der vorhandene hohe Integrationsgrad der Lösung bringt uns auf jeden Fall weiter.“ Die Weichen scheinen mit proALPHA richtig gestellt.

BBR Verkehrstechnik GmbH

Standort:
Braunschweig

Mitarbeiter:
200

Website:
http://www.bbr-vt.de

 

Produkte:
Einzelweichensteuerung, Fahrsignalanlagen, Zugsicherungstechnik, elektronische Stellwerke, Leittechnik, dynamische Fahrgastinformationssysteme